..Oder warum aus mir doch noch ein Filmstar wird.
Wie schon vor einigen Tagen versprochen hier jetzt (endlich) der groooooße Bericht der kleinen Komparsin Hannah.
Als mich vergangene Woche Donnerstag ein Anruf erreichte, ob ich nicht am Dienstag, den 29.04. Zeit habe, einige Stunden für die Kinoproduktion “13 Semester“, die zurzeit in Darmstadt und Frankfurt läuft, als Komparse vor der Kamera zu sitzen, zu laufen, zu essen, gut auszusehen [:P], fiel ich zunächst aus allen Wolken, sagte aber, als ich auf dem Boden angekommen war, natürlich sofort zu.

Ich sollte mich also mit Frühlings- und Herbstklamotterie ausgestattet am Dienstag in der FH-Mensa in Darmstadt einfinden, bitte recht viel Auswahl und bitte ins Jahr 2004 passend.
Alles kein Problem, und so stand ich am frühen Dienstag morgen mit einer Riesen-Tüte voll verschiedener Frühlings- und Herbstsachen in der Mensa, um dann zu erfahren, dass auf Sommer umdisponiert wurde.
Kalt, sag ich euch, kalt! So im End-April bei Wind und [zu dem Zeitpunkt zumindest] kühlem Wetter in kurzer Hose und Flip-Flops.
Aber zunächst mal kurz zum Film an sich:
Es geht um das Leben von Momo (Max Riemelt), der zum Studium nach Darmstadt zieht und dort die Irrungen und Wirrungen des Studentenlebens erlebt. Kurz und knackig, könnte man meinen.
Kurz und knackig war der gestrige Drehtag allerdings dann doch nicht, 14 Stunden Arbeit für alle waren dann doch anstrengender als man denkt. Aber immerhin, ich bin unzählige Male durch’s Bild gelatscht, mit Tablett, ohne Tablett, habe mich stundenlang angeregt mit anderen Komparsen “unterhalten” und neben viel Spaß auch noch einige nette Leute kennengelernt [Die ich vermutlich nie wiederfinden werde^^].
Zumindest kann ich jetzt guten Gewissens Werbung für den Film machen: Leute, 13Semester angucken!!! Es lohnt sich!! Vor allem könnt ihr mitten während der Kinovorstellung aufspringen und lauthals durch den Saal brüllen: “DIE KENN ICH!!!” Wenn ich irgendwo im Hintergrund als orange-/rot-/türkisfarbener Fleck erscheine. Viel Spaß
Fazit: Komparse sein ist anstrengend, macht aber trotzdem verdammich Spaß, so ein Dreh ist ne wirklich interessante, wenn auch wuselige Angelegenheit und die 14h “Arbeit”, die ich hatte, würde ich jederzeit wiederholen. Und wenn die erste Regiassistentin auch noch Vanessa heißt, wird alles gut

Der Beweis, Max und ich