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Yeah!

Mai 19, 2009 · 4 Kommentare

Der heutige Tag begann mit Weckerklingeln um 04:30, soviel dazu. Seitdem bin ich topfit, unglaublich!

Ein weiterer Vorteil meines neuen Jobs als Ihre freundliche Bäckereiverkäuferin [Geschäftslächeln] ist, dass ich den ganzen Tag keinen Appetit auf sämtliche süßen Leckereien hab. Wenn man das Zeug stundenlang einpackt, umschichtet, usw muss man’s echt nicht mehr essen. Sehr gut. :)

Neben neuem Job, neuen Klamottjes [gestern Zwangsshopping] hab ich mir dann heute in 50minütiger Schnippelarbeit dann gleich noch ne neue Frisur zugelegt. Quasi Rundumerneuerung. Hach, schöner Tag!

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…Gibt’s natürlich auch in zivilisiert ohne Wuselwuschel, aber heute ist mir nach „Like a tigerrrrrr“

Peter Bjorn and John – Lay it Down

She was your only home
And still you let her down

Kategorien: art · life · music · work

Und dann war da noch…

November 17, 2008 · 2 Kommentare

..die Sache mit der Muschi.

Ein Kunde stürmte heute überfrüht in die Werkstatt und sagte in etwa Folgendes:

„Guten Morgen, ich bin zwar fast eine Stunde zu früh, aber ich wurde Zuhause rausgeworfen, weil die Muschi meiner Frau friert!“

[Erwähnenswert, dass es um den Einbau einer Katzenklappe in die Haustür geht? ;) ]

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Headcrab-Content

November 10, 2008 · 1 Kommentar

Hilfe, Headcrab auf Arbeit! Folgendes eröffnete sich mir heute, während ich die wundervolle [!] Aufgabe erledigte, den seit geschätzten 5 Jahren nicht mehr geputzten Ofenraum zu säubern. Scheinbar hab ich früher wirklich zuviel gezockt, kaputte Jugend und so… [Alternativ dazu könnte man natürlich auch auf eine durch erhöhten Koffeinspiegel ausgelöste Wahnvorstellung oder schlichtweg eine krankhaft lebendige Phantasie schließen.]

[Vorher]

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[Nachher]

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Einfach zu schade, dass das werkstatteigene Brecheisen den ganzen Tag auf Baustellen unterwegs war und ich es nicht als Foto-Objekt missnutzen konnte.. =/

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Praktikantenleben – Drittens/Viertens, beinahe auch Fünftens

November 6, 2008 · 2 Kommentare

Asche auf mein Haupt, aber aus den vergangenen drei Praktikumswochen gibt es einfach nichts wirklich Nennenswertes zu berichten. Klaro, ich arbeite noch und klaro, man lernt einige Kleinigkeiten dazu, aber der Großteil besteht einfach aus meines Erachtens nicht wirklich nennenswerten Tätigkeiten, die hier nur Platz wegnehmen. =)

Eines vielleicht: Zurzeit bin ich krank, sitze zuhause rum und leide. Fieber. Matschbirne [und ich spreche hier leider nicht von Obst], Halskratzerei. Ich bitte um Mitleid.

Ach und wenn ihr mal in den Genuss kommen solltet, eine große Fläche Holz [in etwa 3800x2100m] lasieren zu dürfen: Immer MIT der Faser vom Holz streichen [Nicht wie beim Schnitzel schneiden]. Sonst gibts Streifen ;)

dreck..

Vom Leben gelernt: Abschleifen weiß lackierter Holzteile verleiht pure Eleganz.

Kategorien: life · work

Tagwerk

Oktober 28, 2008 · Kommentar schreiben

Damit es auch wirklich JEDER weiß: Ich baute heute Bilderrahmen. Mir tun die Hände weh. Mein größter Feind die Gehrungsklammer. Tippen schmerzt. Ende der Durchsage.

Kategorien: life · work

Wie man Männer glücklich macht.

Oktober 28, 2008 · 2 Kommentare

Nach simplen Kaffeekochen im richtigen Moment:

„Hannah, wenn ich nicht schon ‘ne Frau hätt’, wärst du ab sofort meine!“

Kategorien: life · work

Praktikantenleben – Zweitens

Oktober 20, 2008 · 1 Kommentar

Nach der ersten „Eingewöhnungswoche“ folgte erstmal ein verschlafen/vergammeltes Wochenende (frau muss sich ja schließlich von der harten, harten Arbeit erholen – war stellenweise wirklich bitter nötig…) und dann auch recht schnell die zweite Woche „Plackerei“. Praktikum – Woche zwei – in wenigen Worten:

  • Glastüren – egal wo und wie – sind schwer im kommen. Selbige sind nicht nur saumäßig empfindlich (Blooooooß nicht mit der Ecke aufditschen, das geht sonst putt!!!) sondern wollen nach dem Einbau auch von beiden Seiten geputzt werden. Blöde Arbeit für nette Praktikantinnen, oftmals von begeisterten Anmerkungen der Kunden begleitet.
  • Der badische Plural von verniedlichten Wörtern ist einfach göttlich. Da bau ich doch gern „Es Schränklin“ auseinander. Der unelegante Hesse hätte dazu wohl „Schränksche“ gesagt..
  • Eine wieder in Betrieb genommene Werkstatt-Kaffeemaschine ist Gold wert.
  • Zierbekleidungen für Türen abschleifen ist die wohl stupideste Arbeit nach … ähja … nach was eigentlich?
  • Löcher und/oder Kratzer in ZIerbekleidungen kitten ist ähnlich schlimm.
  • Nach dem Abschleifen weiß lackierter Bald-Möbelstücke sieht man wahlweise aus wie ein entlaufener Schneemann oder ein Extremkokser
  • Das tolle, elektrisch betriebene Schleifgerät heißt Rutscher und die darauf anzubringenden, runden Schleifpapierbögen „Klettscheiben“ (weil mit Klett befestigt – Aha!)
  • Ich bin „koi Mimimi“
  • Glasscheiben schneiden macht Spaß
  • Bei Langeweile einfach mal die Arbeit des zurzeit abwesenden Gesellen übernehmen. Klappt auch.

Wie man liest war in meiner zweiten Woche hauptsächlich schleifen, schleifen und nochmals schleifen angesagt. Hat allerdings zwei Vorteile: Einerseits trainiert es die Arme *harhar*, andererseits kann man sich dabei verhältnismäßig gut mit eventuell vorhandenen Mitschleifern unterhalten. Und so beispielsweise ein paar Brocken Russisch lernen [die man - zugegeben - auch recht schnell wieder vergisst... ;) ].

Trotz allem machts noch Spaß, ich fühl mich wohl und wurde inzwischen zur Kaffee-Mutti ernannt :D

Kategorien: life · work

Praktikantenleben – Erstens

Oktober 11, 2008 · Kommentar schreiben

Wie der ein oder andere vielleicht ohnehin schon weiß praktiziere ich zurzeit ja als brave Praktikantin, Werkzeugschlepperin, Unwissendes Wusel und auch als immer im Wegstehender Klotz Mensch in ner Schreinerei in der Nähe von Karlsruhe. Und das seit vergangenem Montag.

Mein Praktikum [brauche ich übrigens für die Studiererei, 6 Wochen Handwerk sind mindestens erforderlich] find ich bislang wirklich klasse. Der erste Montag begann zwar etwas „holprig“; vollständig übermüdet und leicht gestresst fegte ich recht pünktlich mit dem Rad auf den Hof, konnte grade mal „Guten Morgen“ sagen, als mir schon der erste Schwall Wörter um die Ohren gefetzt wurden. Irgendwas auf Badisch [was laut einer gewissen Person angeblich sexy macht, meiner Meinung nach einfach VIEL zu kuddelmudelig ist], was vermutlich etwas in Richtung „Guten Morgen, herzlich Willkommen, wir haben dich hier alle lieb“ oder aber auch „Mädchen, geh doch mal aus dem Weg!!“ heißen sollte. Die Sprachbarriere haben wir aber inzwischen schon fast überwunden, ich verstehe einen Großteil und meine allesamt lieben Kollegen geben sich auch Mühe, etwas „humaner“ zu reden, damit ich nicht nach jedem zweiten Satz verwirrt gucken muss.

Ich muss sagen, ich hab bisher schon ziemlich viel praktisches Zeug gelernt..

  • „Was ist ein Türband und wie baue ich es ein?“
  • „Was ist eine Aufdopplung?“
  • „Wie lackiere ich gefühlte Tausend Leisten ohne mich und die halbe Werkstatt mit Farbe zu beschmieren?“
  • „Wie bringe ich meine Kollegen dazu, erstaunt zu gucken?“
  • Wo muss ich mich hinstellen, um nicht eine volle Ladung Lack abzubekommen, wenn der Kollege eine Schiebetür lackiert?“
  • „Wie verdiene ich Trinkgeld?“
  • „Wie springe ich elegant auf einen Kleinlaster?“
  • „Wie reiße ich eine alte Holzwand in einem Altbaukeller ein ohne mich an den 10cm-Nägeln aufzuspießen?“
  • „Wie baue ich eine Zimmertür ein, nachdem ich die alte inklusive Verkleidung rausferissen habe?“
  • „Wie richte ich eine 275 x 120 x 10 Glastür auf, ohne selbige zu vernichten?“
  • „Wie fahre ich meinen verletzten, bleichen Kollegen zum Arzt und wie verbringe ich die zwei Stunden Wartezeit?“

Und vieles mehr. Man kann sagen: Die erste Woche war interessant, ich hatte einiges zu tun, höllischen Muskelkater in den ersten Tagen, aber fühle mich mit der Arbeit, den Kollegen und im Betrieb selbst schon ziemlich wohl [vor allem, wo ich langsam lerne, wo was hingehört und nicht mehr ständig nachfragen muss].

Solltet ihr jemals einen Schreiner engagieren: Kocht ihm einen Kaffee. Unheimlich tolle Sache, nach dem Einbau der neuen Küchenzeile erstmal nen warmen Kaffee zu trinken und sich dann mit der Aufräumerei zu beschäftigen =)

Kategorien: life · review · work