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Umschwung.

Juli 27, 2009 · Kommentar schreiben

Klaxons – Atlantis to Interzone

From Atlantis to interzone
You start at the edge and you end on your own.

Nach knapp 13 Minuten auspowerndem Trampolingespringe (Wer jetzt denkt „Nur 13? Lusche!“, der kann mich mal!), Schweißausbruch und Knacks im linken Fuß stelle ich fest: Hier muss sich was ändern. Sofort.

Ich will mich auch mögen, wenn ich allein in meinem Zimmer sitze und semi-zufriedenstellende Mails lese. Nicht nur, wenn ich unter den besten Menschen der Welt bin und mich über Baby-Mäntelchen bei Ikea amüsiere. Oder mich mit anderen Menschen auf Absturzparties abstürzen lasse.

Und daran wird ab sofort gearbeitet.

Patrick Wolf – Vulture

And the big wheels turn turn
And all your forest fires burn
And all my dead meat yearns
For the vulture’s return


Kategorien: interior monologues · psychology

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März 3, 2009 · Kommentar schreiben

Die wunderbarsten Menschen im Leben sind die, mit denen man sich nach Jahren des gemeinsamen Lachens mit wundervoll-traurigen Filmen, einem Liter Eis, Amicelli und Taschentüchern zum Weinen verabreden kann. Und weint.

Danke dass es Dich gibt, Olala =)

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Schön.

Januar 25, 2009 · Kommentar schreiben

„[I'd wake up] In a pink bubble, floating above the clouds, filled with ping-pong-balls“

Dank Max bin ich soeben über Fifty People, one Question gestolpert. Wie er hier schon schrieb, sind die Videos einfach irgendwie… schön; menschlich; mal wieder eine kleine Sache im Leben, über die man nachdenken und lächeln kann.

[Und von der Athmosphäre mal abgesehen, finde ich das British English aus dem London-Video großartig. Empfehlenswert. Angucken. ]

Kategorien: art · interior monologues · life · links · online · psychology

Hüpfende Fröhlichkeit

Mai 13, 2008 · Kommentar schreiben

Ich will zwar nicht wissen, wie anstrengend der Videodreh für den armen niedlichen Typ war, aber mithüpfen, das würd ich. Schon allein, weils so fröhlich aussieht. Süßes Video zu schönem Lied

Goldfrapp – Happiness

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Lyrisch

Mai 8, 2008 · 5 Kommentare

Kürzlich besprachen wir im Ethik-Kurs Gedichte, weil unsere Wunderlehrerfrau meinte, wir müssten doch mal was kreatives machen und nicht immer die Philosophen durchkauen.

Auf dem Textblatt, das sie uns austeilte, waren einige Gedichte abgedruckt, die ich heute erst ernsthaft lesen wollte/konnte/las.

Und eines ist wirklich, wirklich schön:

Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden,
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

(Erich Kästner)

Hier findet sich eine von Jürgen von der Lippe gelesene Version; trotz recht schlechter Tonqualität schön. Ach, ich werd ja ganz rührselig.

Kategorien: friends · interior monologues · life · love · poetry · psychology · quote

Gerade läuft

Mai 3, 2008 · 2 Kommentare

Trentemøller – Moan

Holla, das Vid geht irgendwie ja schon ziemlich unter die Haut. Arme Laika =/

Kategorien: movie · music · psychology · video

Gar nich’ hier

April 20, 2008 · Kommentar schreiben

Eigentlich schreibe ich morgen Mathe, kann nicht lernen, kann meine Gedanken nicht auf das Thema lenken, beziehungsweise lasse sie immer und immer wieder auf ein mehr oder weniger gewisses abschweifen.

Trinke exzessiv Kaffee mit seit längerem Mal wieder viel zu viel Zucker darin. Fühle mich kopflos, gehe anderen,

vor allem einem gewissen anderen,

und nebenbei erwähnt auch mir selbst auf die Nerven, werte Strichlisten aus, sitze mit der anderen Hälfte am Fenster in der Sonne und

betrinke mich am Sommerfeeling. Sommersprossen.

Eine Zigarette im Sonnenschein rauchen?

Warum nicht. Vielleicht ein paar Zeilen lesen.

Alles.

Nichts.

Konfus.

Mich währenddessen sinnlos fühlen und im mentalen Halbschlaf in der Luft hängen.

Letztendlich

Wir sind Helden – Außer Dir

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Stöckchen Abarbeitung Teil II von II

April 13, 2008 · 1 Kommentar

Und hier denn auch das zweite Stöckchen, das mir Lahja entgegenschleuderte.


Was ist für Sie das vollkommene Glück?


Mich in einer Situation zu befinden, die dieses brummelnde Glücksgefühl im ganzen Körper auslöst. Von dieser Art gibt es viele, keine ist ein Moment der absoluten Perfektion, vielmehr „nur“ ein Moment, in dem man die Augen schließen, Lächeln und für einen Moment die Zeit anhalten will. Sich in vollständiger Ruhe an einen geliebten Menschen kuscheln. Einfach mal nichts sagen. Bei Gewitterstürmen in eine Decke gewickelt und einen Tee trinkend am Fenster sitzen. Allein am Meer stehen. Mit einem schönen Lied im Ohr durch die Straßen gehen.


„Augenblick, verweile doch“

Was ist Ihre grösste Angst?


Verlust wundervoller Menschen in meinem Leben.

Mit welcher historischen Person identifizieren Sie sich am meisten?


Angesichts der Tatsache, dass ich keine „historische“ Person so kenne, wie ich es meiner Meinung nach müsste um so eine Aussage tätigen zu können, muss ich hier passen.

Welche lebende Person bewundern Sie am meisten?


Viele.

Welchen Ihrer Charakterzüge missbilligen Sie?


Nicht das zu tun, was ich will. Nicht klar zu sagen, wenn mich etwas verletzt, aus dümmlich-naiver Rücksichtnahme auf andere. Fehlender Mut.

Welchen Charakterzug missbilligen Sie an anderen?


Falschheit.

Was ist Ihr grösster Luxus?


Meine Meinung zu haben. Zumindest in meinem Kopf. Und diese zu großen Teilen auch zu äußern.

Wohin reisen Sie gern?


Es kommt denke ich weniger auf das Ziel an, als darauf, sich dort, wo man ist, wohlzufühlen. Sich mit wertvollen Menschen zu umgeben. Und manchmal, ja, manchmal ist auch tatsächlich der Weg das Ziel.

Welche Tugend wird Ihrer Meinung nach überschätzt?


Grenzenlose Tugendhaftigkeit an sich. Und Benehmen a la dem klassischen Knigge. Ich spreche aus Erfahrung, gute Manieren sehe ich ja ein, aber ab einem gewissen Punkt…

Wann lügen Sie?


Gerne würde ich vollständig überzeugt sagen: „Ich lüge nicht!“. Aber einige Lügen schummeln sich dann doch in mein Leben, gestern Abend beispielsweise, als ich eigentlich versprochen hatte, nicht wegzugehen, und dann doch anderes plante. Aber ich denke nicht, dass meine Lügen so bedeuungsvoll sind, dass sie alles zerstören, andere verletzen etc würden, wenn sie auffliegen.

Was stört Sie am meisten an Ihrem Äusseren?


Meine Güte, kein Kommentar^^

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?


Zufriedenheit und ein kleines Stückchen mehr Mut, Selbstbewusstsein und Entschlossenheit.

Welches Wort oder welche Redewendung gebrauchen Sie zu häufig?

„Gosh!“, kürzlich hat mich jemand auf so etwas aufmerksam gemacht. Aber ich hab’s schon wieder vergessen…

Was bedauern Sie am meisten?

Auf der Liste der Dinge, die ich bedaure, kommen tagtäglich mehr oder weniger große Dinge hinzu. Ein Ranking gibt es da nicht. Meistens sind es einfach nur dumme Kommentare, die ich losgelassen habe und die anders aufgenommen worden sind, als sie eigentlich gemeint waren.

Und in den letzen Wochen stauen sich in einer bestimmten Richtung auch Dinge an, die ich nicht getan habe. Was ich – aus rein egoistischer Sicht – auch bedaure.

Wer ist die grösste Liebe Ihres Lebens?


Eine Frage, die man doch eigentlich nie vollständig überzeugt beantworten kann, weil sich die Antwort Jahr für Jahr, eigentlich auch Tag für Tag wandelt.

Wo und wann waren Sie am glücklichsten?


Siehe Frage eins.

Wenn Sie etwas an sich ändern könnten, was wäre das?


Vielleicht würde ich mich etwas mehr zu dem machen, was ich mir für mich erwünsche. Aber eigentlich kommt es doch in der Richtung auch auf den Prozess an, den man durchläuft. Also warte ich.

Was betrachten Sie als Ihren grössten Erfolg?


Jetzt so zu sein, wie ich bin und nicht anders. Zwar auch nicht „perfekt“, aber eine Persönlichkeit.

Als wer oder was möchten Sie wiedergeboren werden?


Hmmm. Gute Frage^^

Was ist Ihr wertvollster Besitz?


Erinnerungen.

Was wäre für Sie das grösste Unglück?

Was ist Ihre grösste Angst?


Verlust wundervoller Menschen in meinem Leben.“

Ihr Motto?


Zurzeit, beeinflusst durch die Lektüre von „Mitten ins Gesicht“ und „Ohne Sie“, jeden Tag zu leben, als sei es der letzte. Das Leben als solches zu genießen. Gelingt mir aber auch nicht immer.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?


Musik hören, Leben genießen… Kleinigkeiten^^

Was ist Ihr Hauptcharakterzug?


Schussel-verliebt-verwirrtheit

Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten bei einem Mann?

Verständnis, Nähe, schöne Hände und gut riechen. Naja, und so oberflächlich das klingen mag, sollte das Äußere irgendwie zusammenpassen, ne?^^

Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten bei einer Frau?


Ganz klar: Neunzich, Sechzich, Neunzich *lach*

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Nähe, Vertrauen, Stille, und diese besodnere Art Verständnis. Mit ihnen Reden zu können. Ernsthaftigkeit. Gleichzeitig Albernheit, Lachen, Mist bauen.

Ihre Lieblingsschriftsteller?

Kluun, Coelho, Foer, Mercier, Hornby, ab und an auch Kafka,


Wie möchten Sie gern sterben?

Friedlich und Zufrieden, kurz und schmerzlos.

Was können Sie nicht leiden?


Erzwungenes Shopping, volle Kaffeebars, manchmal andere, manchmal mich selbst.

Kategorien: psychology · stöckchen

Anmerkung am Rande

April 10, 2008 · Kommentar schreiben

Die ganzen Stöckchen, mit denen ich in der letzten Zeit beworfen wurde hab ich registriert. Beantworte ich auch irgendwann. Bald, und so.

Bitte um Verständnis..

Kategorien: life · psychology · stöckchen

Überholspur

April 10, 2008 · 2 Kommentare

Auf eben dieser befindet sich zurzeit mein Leben. Denn es überholt mich. Wird mir alles zuviel hier.

Trotz Bio-Klausur morgen früh werde ich mich wohl mal ne Stunde hinlegen und zeitweise versterben, dann heute Abend hoffentlich nicht ganz so fertig wie jetzt wieder aufwachen und Power-learning betreiben.

Ich glaube, nach den mündlichen Prüfungen kollabiere ich und muss erstmal ne Woche in Reha.

Alles furchtbar, ich fühl mich verdammt nochmal überfordert und verarscht und ungeliebt. Punkt.

Kategorien: abi · health · interior monologues · psychology