Im Zeitalter der Double-Features und der unglaublichen Gabe des Aufschiebens [auf meiner Seite - "Noch mal eben auf Klo...", "Mach ich morgen.." oder auch "Ähm, nee..."] motiviere ich mich nach zwei Versprechen unter meinem jüngsten Blogpost nun doch mal, die Blogroll-Serie fortzusetzen.
Für diejenigen, denen das noch nichts oder auch nichts mehr [ist ja schon länger her] sagt: Vor einiger Zeit habe ich beschlossen, von mir wertgeschätzte Blogs nicht einfach nur so zu verlinken, sondern ihnen auch einen mittellangen Post zu widmen, in dem ich erkläre, wie ich auf den Blog kam, was ich mag, was nicht, wer dahintersteht, je nachdem, was ich selbst über den Blog/ger weiß. Und bevor die Gebrauchsanweisung noch länger als der eigentliche Post wird, fange ich einfach mal an. Nach Alphabet, J vor T, nicht dass es noch Streitereien gibt
Also, Blogrolled III
Just4ikarus. Neon Wilderness. Der Untertitel seines Blogs sagt eigentlich schon recht viel, „Someday, I’ll pay the bills with all these words“. Dominik, wie just4ikarus außerhalb des Web heißt, schreibt. Und er schreibt nicht nur einfach so, er schreibt „aus dem Leben“, wie man sagen würde, und er schreibt gut. Doch zurück zu den Anfängen. Dominik ist einer der Autoren, Blogger, Menschen, die ich durch meine [inzwischen wieder recht aktive] Mitgleidschaft auf Neon.de kennenlernte. Wie auch immer man ins Gespräch kam – ich vermute durch einen seiner Texte, oder? – man verstand sich, es entwickelte sich Mail- und Briefkontakt, man las die Blogs des anderen.
Womit wir beim Thema wären. Blogs. Dominik war, nachdem Ola mich in die Welt des Bloggens entführte, eine der Personen, die mich beeinflussten und meinen jetzigen Blog zu dem machten, was er jetzt ist.
Bei Neon Wilderness, einem seiner vielen Blogs und Aktivitäten im Web-Zwo-Null , handelt es sich um einen privaten, literarisch-philosophisch-musikalischen Blog, der manchmal „nur“ aus dem Leben erzählt, an anderen Tagen aber auch durch eine wundervolle Art, Wörter, die jeden irgendwo und irgendwie treffen, aneinanderzureihen, besticht. Abgesehen davon schreibt er, nachdem ich einen langen Blick in sein erstes Buchprojekt werfen durfte, wieder an einem längeren Stück Literatur, auf das sich die Welt freuen darf. „Volle Distanz. Näher zu Dir“.
Willkommen auf der Blogroll, Dominik. Jetzt fehlen nur noch Schokoheuschrecken und Philadelphia. Ja, ich habe die Liste noch
Blogrolled IV
Tafit. Rettet die Wale. Nach dem nun so langen Teil über Dominik muss ich jetzt wirklich überlegen, was ich zu einem noch recht neuen Blog in meinem Feedreader alles sagen muss, ohne dass es so ungleichmäßig verteilt aussieht.
Über Tafits, oder auch Davids (wer hätte das gedacht?
) Blog stolperte ich, nachdem Ola mir begeistert erzählte, dass ein Blogger ihr von Björk-Filmen berichtet habe, die sie noch nicht kannte. Da wir wohl alle drei bekennende Björk-Fans sind, musste ich mir „diesen Blogger“ natürlich mal anschauen, suchte, wurde fündig und fand mich schließlich auf „Rettet die Wale“ wieder. Ein Blog, mit viel Musikkultur, Humor, Português [dessen ich leider, leider, leider nicht mächtig bin], kleinen Geschichtchen aus dem Leben, Filmen und Friends. Immer wieder einen Lacher, oder, bei den auch mal nachdenklichen [Musik-]Posts auch einen melancholischen Seufzer wert.
So verzauberte mich die herzallerliebste Björk-Parodie ebenso wie der doch eher ruhige Post mit Patrick Wolf.
So, lieber Tafit, jetzt hast Du auch einen Link, auf gute Nachbarschaft [und wenn Patrick mich auf Melt weiter so begeistert wie bisher, sehen wir uns ja vielleicht auf dem Frankfurt-Konzert]!