Nachdem sich gewisse Teile meiner Verwandtschaft in Lüneburg mehr oder weniger durch die Blume über mein Blogverhalten beschwerten (und mein schlechtes Gewissen langsam aber sicher dann doch un-er-träg-lich wurde) jetzt zumindest eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage, die sogar noch bebildert werden könnte, wenn ich zurück in Weimar und somit an einem „richtigen“ PC und nicht am uralt-iBook sitzen kann.
Zurück in Weimar?
Genau. Kaum lebte ich mich in meiner Wahlheitmat ein, saß ich auch schon wieder im Zug. Bis Donnerstag bin ich „Zuhause“, Zweitwohnsitz, Darmstadt, um einerseits meine um mich trauernde Mutter zu besuchen und mal wieder hessische Luft zu schnuppern. Nicht zuletzt auch, weil am Mittwoch in Frankfurt das Konzert des großartigen Patrick Wolf ist, das ich mir nach seinem kongenialen Auftritt auf dem Melt! ja wohl schlecht entgehen lasssen kann.
Das Wochenende in Lüneburg war größtenteils mit Essen und Trinken (vornehmlich alkoholischer Getränke – Gut, dass ich nicht im Norden wohne
) verplant, die zwei Nächte wurden relativ ausgiebig (für gewisse jüngere Verwandte vielleicht ZU ausgiebig) gefeiert und betrunken, wie es sich gehört. Kurzum: Eine Familienfeier der Extraklasse. Viele Menschen, „DU bist aber groß geworden!“, und viel zu viele Namen, die ich mir eh nicht merken kann. Man kennt das ja.
Sonstige Erkenntnisse: Keine großen. Darmstadt ist noch Darmstadt, die T-Com Mitarbeiter sind noch immer semi-freundlich (verkauften mir aber immerhin ein neues kann-gerade-so-das-nötigste-Handy für wenig Geld) und mein Ex-Zimmer ist noch immer nicht vollständig ausgemistet.
Soviel zu den neusten Ereignissen. Nun wird noch ein wenig im großartigen 603 gutes, hessisches Bier getrunken (gibts ja im Osten nicht!) und spätestens Donnerstag folgt ein Bericht vom Patrick Wolf Konzert, dass mir vermutlich sprichwörtlich die Schuhe ausziehen wird. Ich freue mich.



