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Gewidmet Herrn S. senior.

September 29, 2009 · 3 Kommentare

Nachdem sich gewisse Teile meiner Verwandtschaft in Lüneburg mehr oder weniger durch die Blume über mein Blogverhalten beschwerten (und mein schlechtes Gewissen langsam aber sicher dann doch un-er-träg-lich wurde) jetzt zumindest eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage, die sogar noch bebildert werden könnte, wenn ich zurück in Weimar und somit an einem „richtigen“ PC und nicht am uralt-iBook sitzen kann.

Zurück in Weimar?

Genau. Kaum lebte ich mich in meiner Wahlheitmat ein, saß ich auch schon wieder im Zug. Bis Donnerstag bin ich „Zuhause“, Zweitwohnsitz, Darmstadt, um einerseits meine um mich trauernde Mutter zu besuchen und mal wieder hessische Luft zu schnuppern. Nicht zuletzt auch, weil am Mittwoch in Frankfurt das Konzert des großartigen Patrick Wolf ist, das ich mir nach seinem kongenialen Auftritt auf dem Melt! ja wohl schlecht entgehen lasssen kann.

Das Wochenende in Lüneburg war größtenteils mit Essen und Trinken (vornehmlich alkoholischer Getränke – Gut, dass ich nicht im Norden wohne ;) ) verplant, die zwei Nächte wurden relativ ausgiebig (für gewisse jüngere Verwandte vielleicht ZU ausgiebig) gefeiert und betrunken, wie es sich gehört. Kurzum: Eine Familienfeier der Extraklasse. Viele Menschen, „DU bist aber groß geworden!“, und viel zu viele Namen, die ich mir eh nicht merken kann. Man kennt das ja.

Sonstige Erkenntnisse: Keine großen. Darmstadt ist noch Darmstadt, die T-Com Mitarbeiter sind noch immer semi-freundlich (verkauften mir aber immerhin ein neues kann-gerade-so-das-nötigste-Handy für wenig Geld) und mein Ex-Zimmer ist noch immer nicht vollständig ausgemistet.

Soviel zu den neusten Ereignissen. Nun wird noch ein wenig im großartigen 603 gutes, hessisches Bier getrunken (gibts ja im Osten nicht!) und spätestens Donnerstag folgt ein Bericht vom Patrick Wolf Konzert, dass mir vermutlich sprichwörtlich die Schuhe ausziehen wird. Ich freue mich.

Kategorien: family · life

Status

September 10, 2009 · 4 Kommentare

[via ohfersure]

Vielleicht hatte Mama doch recht und ich war nicht organisiert genug. Vielleicht hätte ich nicht so viel feiern und mehr aufräumen und packen sollen. Umzug stresst mehr als ich dachte. Eigentlich Vieles eingepackt, doch die Frage, was ich mit dem verdammten Rest machen soll, der nicht mit kann, den ich auch nicht wegwerfen möchte, steht sichtbar im Raum und im Weg. In nicht mal mehr 24 Stunden will ich den Kram ins Auto laden.

Wird ‘ne lange Nacht.

Kategorien: freedom · life

One-two-three, un-deux-trois

August 28, 2009 · 1 Kommentar

Persönliches: Es ist eine wunderbare Sache, Freunde wie meine zu haben. Ob das jetzt eine trotz Vorgeschichte funktionierende „Man-sieht-sich-ab-und-an-mal“-Freundschaft ist, oder eine jahrelange „Wir-sehen-uns-quasi-täglich“-Seelenverwandtschaft. Es gibt Menschen, mit denen man lacht, es gibt wiederum andere, mit denen man weint, die Schnittmenge, mit der man optimalerweise beides tut, und auch manchmal nur in Wind und Wetter steht und schweigt.

Genauso muss man sich manche Freundschaften erarbeiten, manche sind einfach da. Manche existieren nur auf schriftlichem, ja sogar nur auf dem online-Weg, manche verliert man schon beinahe aus den Augen, wenn man 10 Meter voneinander entfernt steht und sich ein letztes Mal zuwinkt. Doch alle sind – stellte ich heute mal wieder fest – auf ihre Art und Weise wichtig. Wichtig für mich. Wenn ich an den Umzug in (OHMEINGOTT) drei Wochen denke, wird mir schon ein wenig anders, verkompliziert sich doch die eine oder andere Freundschaft sicher mehr oder weniger. Aber das wird schon.


Amtliches: Gerade packte ich (endlich mal) meinen verhassten Stapel BAföG-Formulare in den dazugehörigen, braunen A4-Umschlag. Morgen schicke ich ihn nach WE, hoffen wir mal das Beste. Aber das wird schon.


Urlaubiges: Relativ spontan werde ich ab morgen meine Seelenverwandte zu ihrer besseren (?) Hälfte nach Stuttgart begleiten. Bis Montag werde ich die beiden nachts stören, mir das Porsche-Museum anschauen und hoffentlich partymäßig mal wieder richtig auf den Putz hauen. Und Geld ausgeben. Aber das wird schon.


Man merkt also. Alles wird irgendwie. Und wisst ihr was? Ich freu mich drauf.

Wallis Bird – To my bones

Oh life

I love you

to my bones

Kategorien: freedom · friends · interior monologues · life

Neuheit

August 23, 2009 · 4 Kommentare

Pünktlich zum neuen Lebensabschnitt schenkte ich mir vorgestern nach wochenlanger Planung (endlich!) Piercing Nummer Zwei. Gerade pocht und kribbelt es mal wieder ein wenig, aber ich glaube, wir können uns sehr bald gut miteinander anfreunden. Juchu.

pierce2

Sie sehen hier rechts im Bild (lila-geringelt): Das „Alte“, März 08) und oben links im Bild das Neue, also August 09.

Kategorien: life · outward appearance

Mäh

Juli 25, 2009 · Kommentar schreiben

Schon seit Post-Melt!-Dienstag habe ich vor, zu bloggen – über das Melt!, über die inzwischen erfolgreiche Wohnungssuche, über die notorische Feierei….

Doch es will und will einfach nichts werden, in meinem Kopf. Bin zu beschäftigt, mit oben genannten Dingen, mit mir selbst, mit der Überlegung über eine neue Verliebtheit, die vermutlich mal wieder im höchsten Maße unvernünftig ist. Aber man kann es sich nicht aussuchen. Und muss wohl erstmal abwarten.

Melt! kommt aber noch. Versprochen!

Kategorien: interior monologues · life · love

Abwesenheitsnotiz

Juli 16, 2009 · 2 Kommentare

Dass ich in den nächsten Tagen auf dem wundervollen, kongenialen, trotz Absagen (Foals. Metronomy. Zum Heulen!!) geilstensen Melt! weile, dürfte ja nach den letzten Tagen wohl keine Überraschung mehr sein.

Während ich schwitzend und viel zu spät (Scheiß auf Zeitplan und Schlaf) die letzten Sachen packe, die Route für die Fahrt ausdrucke und Rilo Kiley lausche, wünsche ich euch Daheimgebliebenen ein wunderbares Wochenende.

Abgesehen davon fände ich es sehr, sehr positiv, wenn sich die Melt-Orga mal überlegen würde, tollen, meltenden Bloggern wie (beispielsweise) Beliar, Hulza, Ola, Antilogik und natürlich auch meiner Wenigkeit für’s nächste Jahr eine Karte zu schenken. Das wär doch mal was ;)

Bis Montag oder so.

Kategorien: Melt! · freedom · life · love · music

WG-Terror

Juli 15, 2009 · Kommentar schreiben

Reisebericht Weimar die Zweite

ICE Weimar > Darmstadt, 14.07.09

Nach der endlos erscheinenden WG-Sucherei, einem gemütlichen Balkonabend (statt Party, wie ursprünglich geplant), spontanen Besuchen und (wie schon berichtet) für meine Verhältnisse ausführliche Streetart-Fotografie (Wenn man genau guckt, hat WE da einiges zu bieten, vor allem was Stencils angeht, Graffiti und Sticker sind da eher selten vertreten) hier mein offiziellstes Resümée der letzten drei Tage.

Einige sehr schöne WGs, mit größtenteils netten, wenn auch stellenweise etwas introvertiert/zurückhaltend wirkendenden „Vielleicht-Mitbewohnern“.

Einige sehr abgefuckte Altbauten, bei denen man dann doch Angst hatte, dass sie den nächsten Winter nicht überstehen.

Die Diskussion ob Kohleofen oder nicht (meine „Freunde vom Fach“ raten ja strikt davon ab.. Hat irgendjemand Erfahrung mit Kohle schippen? Zentralheizung ist dann doch gemütlicher, oder?).

Eine große Liebe zu einer Villa, deren Bewohner mich heute früh mit einer Absage-Sms WECKTEN!

Zweimal „Naja, wir wissen noch nicht, Erstsemester und so.. Aber wir melden uns…“.

Eine chaotische Noch-Männer-WG, die noch halb am Schlafen war, als ich um halb Zwölf (Wie kann ich nur? :) ) anrief, die aber bereitwillig Kaffee kochte und dann erstaunlich viel zu erzählen hatte.

Spontaner Besuch bei Bekannten von Bekannten, die jemanden kennen, bei dem demnächst was frei wird: Hammerschöne, offene und großzügige Wohnung, deren Mietpreis sogar voll in meinem Budget läge (Notiz an mich selbst: Nach weiteren Aussagen von WGs die Hausverwaltung anrufen).

Eine Wohnung genau neben meinen Lieblingsarchitekten. Mit Hochbett. Topp!

Und letzten Endes eine WG mit Leuten, mit denen ich mich noch stundenlang hätte weiter unterhalten können. Wenn da nicht die Abfahrtszeit des Zuges gewesen wäre, in dem ich gerade sitze (Leider ohne Wlan, verdammt. Und mein Buch ist auch schon längst ausgelesen).

Nunja, warten wir ab, was die Zukunft in Richtung Wohnen bringt. Trotz dem ein oder anderen Dämpfer ist die Stadt selbst immer noch ein Traum – vor allem, weil im Gegensatz zum letzten Mal zeitweise sogar die Sonne schien.

Die nächsten Punkte auf meiner viel zu ausführlichen Wochen-to-do-Liste:

Ola feiern.

Arbeiten. (Frühschicht. Hör mir auf!)

Ola feiern die Zweite.

Schlafen.

Einkäufe für Melt!

Viel zu wenig Schlafen.

Melt!

Doch, man könnte sagen, das war und wird eine gute Woche.

Kategorien: freedom · life

(Und gestern waren es) Noch

Juli 13, 2009 · Kommentar schreiben

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Tage bis Melt!

Kategorien: Melt! · life · love

Noch

Juli 12, 2009 · 2 Kommentare

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Tage bis Melt!

Kategorien: Melt! · life · love

Noch

Juli 11, 2009 · Kommentar schreiben

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Tage bis Melt!

Kategorien: Melt! · life · love