Archiv nach Kategorie "health"

Überholspur

Veröffentlicht in abi, health, interior monologues, psychology bei April 10, 2008 von Hannah

Auf eben dieser befindet sich zurzeit mein Leben. Denn es überholt mich. Wird mir alles zuviel hier.

Trotz Bio-Klausur morgen früh werde ich mich wohl mal ne Stunde hinlegen und zeitweise versterben, dann heute Abend hoffentlich nicht ganz so fertig wie jetzt wieder aufwachen und Power-learning betreiben.

Ich glaube, nach den mündlichen Prüfungen kollabiere ich und muss erstmal ne Woche in Reha.

Alles furchtbar, ich fühl mich verdammt nochmal überfordert und verarscht und ungeliebt. Punkt.

Tanzschreierei

Veröffentlicht in health, life, links, school, sports, video bei April 8, 2008 von Hannah

In die vier Stunden Schule die ich heute hatte, blickte ich beim Aufstehen unmotivierter denn je. Auch nach meinem Kaffee ging einfach gar nichts, Ato fahren hat mich nciht wirklich aufgemuntert, erst recht nicht die Parkplatzsuche, zusammengefasst war einfach alles doof.

Nachdem ich in Deutsch zumindest einigermaßen aufgewacht war ging ich lustlos zu meinem Sportkurs, wo wir heute - um die arme weibliche Minderheit nach einigen Wochen Rugby zu besänftigen - einen Tanz einstudieren sollten. Einen Tanz, da denkt man zunächst an Flatterbändchen und mehr oder weniger gute Musik.

Falsch gedacht. Der Sportkurs Gk13 machte heute Haka.

Haka ist der Kriegstanz der Māori. Er dient der Einschüchterung des Gegners und wird von dramatisch vorgebrachtem Sprechgesang der Krieger begleitet.

Die neuseeländische Rugby-Union-Nationalmannschaft, die All Blacks, führt vor jedem Länderspiel einen Haka auf. Erstmals geschah dies 1884, als eine neuseeländische Auswahl nach New South Wales reiste.

Klingt alles sehr lustig; war es letzten Endes auch. Ein Video des Hakas der Neuseeländer kann man sich hier anschauen.

Und meine Arme sind jetzt noch rot^^

Don’t say a word

Veröffentlicht in friends, health, interior monologues, love, psychology bei Dezember 8, 2007 von Hannah

Ich bin platt, werde meine Erkältung dank chronischer Dehydrierung und Klausurenstress nicht los und werde demnächst vermutlich an Überlastung zugrunde gehen. Wie schaffen das Leute mit 13h/Tag-Jobs? Ist mir unbegreiflich.

Noch dazu gesellt sich zurzeit ein psychisches Tief, begründet auf einer gewissen Person, die sich zurzeit einfach nur merkwürdig und für mich unerklärlich verhält. Noch dazu mal wieder schweigt und…

Ach, das Wochenende wird toll werden. Montag 4h-Kunst-Klausur =/

Lach Dein Übelgefühl aus?

Veröffentlicht in health bei November 21, 2007 von Hannah

Ich muss sagen: Mir ist dermaßen schlecht… Habe gerade eine Banane gegessen und würde sie am liebsten postwendend wieder loswerden, und nochdazu tun Bauch und Kopf weh.

Ich denke ich werde mich nachdem ich diesen Jammerblogeintrag fertig geschrieben habe, einfach mit Tee, Wärmflasche und Film ins Bett legen.

Und es morgen erst um 10 wieder verlassen. Stundenausfall ist doch was wahrhaft Schönes =)

Körperlich gesehen

Veröffentlicht in health bei November 9, 2007 von Hannah

Bei MC Winkel gefunden, und gleich mal gemacht…. Da habt ihr’s!! :D

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Und überhaupt: Heut geh ich aus, A5, betrinke mich und rauche wie der Marlboro-Mann :D

Kalte Hände, Stolen und so weiter

Veröffentlicht in friends, health, love, school bei September 11, 2007 von Hannah

Ich vermute ich werde krank. Einerseits schlief ich, weil ich mit einer lieben Freundin in ihren 19ten reingefeiert habe, ziemlich wenig; andererseits bin ich heute gleich zweimal mit frisch geduscht und mit nassen Haaren durch die zugige Kälte gelaufen und sitze jetzt hier, in zwei Paar Socken, meinem kuscheligsten Kapu über einem Longsleeve und in Jeans und friere. Ach, den Schal hab ich ganz vergessen, den ich mir noch doppelt um den Hals gewickelt habe. Müde bin ich. Krank werd ich. Bäh..

Außerdem stelle ich gerade beim schreiben fest, dass Dashboard Confessional eine Background-Vocal-Line (sagt man das eigentlich so? Bass-Line, Vocal-Line..?) bei John Mayer geklaut haben. Im Lied “So Long, so long”, dieses “dadadabdadada, dadadabdadadada…”

Wie gesagt, gestern und heute haben wir gefeiert, mit Pina Colada und Long Island Ice Tea, mit merkwürdigem Ekel-Tee und Pizza, haben unseren Schlaf auf gewaltige 3 Stunden reduziert und wankten heute morgen wacher als wir es erwartet hatten zur Schule.

“Du, Hannah, für drei Stunden Schlaf sehen wir eigentlich noch echt geil aus!” [O-Ton Saskia im Bus, beim Blick in diese dunklen, spiegelnden Scheiben hinter dem zumeist unfreundlichen Fahrer]

Und da ich als erstes gleich zwei Freistunden hatte, konnte ich sogar noch etwas vor mich hindösen, auf die noch ausstehende Deutsch-Hausaufgabe habe ich, der Ehrlichkeit halber muss ich es erwähnen, wohlwollend verzichtet. Schwimmen danach war eigentlich ganz gut, hat mich vor allem wieder etwas aufgeweckt, und naja, zuhause bin ich erstmal ins Bett gefallen und habe mich knapp anderthalb Stunden komatösem Schlaf hingegeben.

Ich wüsste gerne mal, ob ich morgen nun 2 oder 4 Stunden frei habe, ob ich heute oder morgen Bio mache. Aber die Person, mit der man, zugegeben, nicht nur aus gerade genannten Gründen, reden will, ist natürlich mal wieder nicht da. Ich könnte wetten dass “man” vor dem Fernseher sitzt. Oder im Auto. Jungejunge, so wird das nie was.

Nuja, ich werde meine Bibberstation wohl mit einer Decke ins Wohnzimmer verlegen. Und eine Stunde lang Gregory House anschmachten.

Es piekt und sticht

Veröffentlicht in family, health, music bei August 16, 2007 von Hannah

direkt hier. An meiner rechten Schläfe, genau da tut es weh. Warum, wüsst ich gerne mal, und was das soll.

Schließlich habe ich doch nur die letzten paar Stunden mit kurzen Unterbrechungen vorm PC gesessen. Sogar frische Luft hatte ich, bis es so stark gezogen hatte, das hier nachts um halb eins sämtliche Türen knallten.

Ich bin durch, durch alle möglichen Blogs von Blogrolls, die wiederum auf Blogs standen, auf die mit eine Blogroll verwies, die auf einem meiner Blogrollblogs stand. Ist klar, oder? Außerdem, ist “Blogroll” eigentlich weiblich? So ein schönes Wort muss, schon in Betrachtung seiner unglaublichen akustischen Rundungen, weiblich sein. Bloggroulllll. Ja, sie ist eine Frau, eindeutig. KEIN Widerspruch.

Ja, und mit dieser Lebensweisheit werde ich mich endlich mal ins Bett begeben. Noch ein paar Seiten schreiben, so ganz oldschool von Hand. Mit Tinte. Ja, genau, und dann kann ich hoffentlich schlafen. Um morgen einen recht langweiligen Tag bei Oma, Opa und Tante zu verbringen. Aber man hat sie ja lieb, die Verwandtschaft.

Achso, bevor ich es vergesse, ich habe gerade den neuen Clip von Nightwish mit der neuen Sängerin erblickt betrachtet bestaunt mir angetan. Prinzipiell ganz hübsch, ja, aber irgendwie…kontrastreich. Die Frau passt meiner Meinung nach nicht so ganz ins bisherige Bandkonzept, aber eigentlich ist es mir herzlich egal, die Zeiten, in der ich ein wirklicher Nightwishfan war, sind schon seit..öhm..”Once” vorbei. Trotzdem ein liebes Dankeschön an Lahja für’s Verlinken.Immerhin nett, von denen mal wieder ein Lebenszeichen zu hören.

Ja, ich geh schlafen. Mir reicht’s für heute, arrivederci!

Nicht freiwillig

Veröffentlicht in family, health, interior monologues, music, online, technique bei Juli 11, 2007 von Hannah

führe ich gerade die ganzen Windows Updates durch. Eigentlich wollte ich - recht verspätet - zwecks Verwendung des neuen Internet Explorers, nur Service Pack 2 runterladen. Doch meine lieben Freunde von Microsoft stellten daraufhin auch gleich fest, dass mir von allen möglichen Programmen noch Updates fehlen, die natürlich erst gemacht werden müssen, bevor ich DAS haben kann, was ich will.

Wer mich jetzt sehen könnte, würde starke Entnervtheit erkennen, die vor allem durch andauernde Stoßseufzer zum Ausdruck gebracht wird. Och nee, jetzt ist auch noch meine C:\\-Platte annähernd voll. Das heißt, nebenher noch Dateien auf ne andere Festplatte verschieben, usw. Und wer ist daran schuld? Ein dauernd abstürzender Firefox. Frechheit.

Warum hab ich FF eigentlich nicht einfach neu runtergeladen und neu installiert? Wieso keinen anderen Browser gewählt?

Weshalb eigentlich einfach, wenn es auch umständlich geht?

Sowas blödes. Außerdem habe ich Hunger. Weil ich, braver- und figurbewussterweise, nicht wie der Rest meiner lieben Familie Crêpes zum Abendbrot hatte. Die ich in einem Anflug von Masochismus auch noch gemacht habe. Mein Magen grummelt, ich sollte vielleicht auf Vollkornbrot mit Frischkäse ausweichen. Ja, genau, und bis ich zurück bin, hat sich mein Update vielleicht auch schon von selbst erledigt.

Morgen, bzw. heute Nacht fliegt schon wieder einer meiner Freunde in den Urlaub. Und ich sitze hier rum, um einer weitere Person “erleichtert”. Noch ein Seufzer.

Heute ist wohl der Tag des Selbstmitleids.

Ich sollte es einfach machen, wie Otis Redding. “I’m sittin’ in the dock of the bay..watch the time roll away..”

Ja, genau. Soll sie rollen die Zeit. Ich hab mein Update. Und mein Vollkornbrot.

Aua…

Veröffentlicht in family, health, music, psychology bei Juli 1, 2007 von Hannah

Habe gerade etwas in meinem Zimmer aufgeräumt. Scherben von nem zerbrochenen Bilderrahmen eingesammelt. Und mich dabei natürlich (wie sollte es anders kommen) geschnitten. Nein, kein großer Kratzer, schön wär’s. Sondern ganz viele kleine Scheiß-Splitter in meiner Hand. Die ich gerade rausoperiert habe. Mehr oder weniger erfolgreich.

Um ehrlich zu sein, habe ich es aufgegeben. Das operieren. Mit dem Gedanken, “Ach was, eitert schon raus”. Jetzt fühl ich mich wie so ein ganz harter Wild-West-Cowboy, howdee! Jaja, komischer Mensch bin ich.

Ach, vorm Aufräumen hab ich auch kapituliert. Keine Lust mehr…

Das Positive:

  • Ich habe mal wieder das olle Gorillaz-Album gehört. Mit voll aufgedrehtem Bass. Demnächst kommen die Nachbarn vorbei. .. Um sich zu beschweren
  • Ein neuer Meilenstein auf meiner Protest-Tour des heutigen Tages. Meine Mum hat (warum auch immer…) recht miese Laune und mit mir bis jetzt vielleicht 10 Worte gewechselt. Guten Morgen war nicht dabei. Also: Ich räume nicht auf! Ha!
  • Jaja, ich weiß, das ist kindisch.
  • Aber GUT SO!

Hm..mnjea! Ich glaub, ich hol mir n Eis.

Ende.

Obstsalat und Nachdenklichkeit

Veröffentlicht in friends, health, interior monologues, life, love bei Juni 17, 2007 von Hannah

Stand gerade um die zwei Stunden in der Küche. Habe aufgeräumt, gewischt, Obstsalat gemacht und nachgedacht. Nachgedacht. habe festgestellt, dass ich einen Großteil meiner Person hasse. Und momentan nur innerlich das bin, für das ich mich halte. Das diese ganze Masse Körper um mich herum einfach nicht dazu gehört.

Nachgedacht. Habe beschlossen, etwas zu tun, dagegen. Gegen den Selbsthass, gegen die Kilos, gegen die Nachdenklichkeit. Habe vor lauter Zorn eine Nektarine in der bloßen Hand zermatscht. Und mich an ner spitzen Stelle am Kern gekratzt. Schmerz kann erlösen. Von Gedanken.

Nachgedacht. Habe in Gedanken einen Brief eine meine beste ehemals beste Freundin formuliert. Irgendwie…ist alles sehr merkwürdig, seit sie mit ihrem Freund zusammen ist. Nicht, dass ich eifersüchtig wäre, oder neidisch, nein, ihr Verhalten hat sich einfach total geändert. (Inzwischen war ich übrigens auf der Abi-Parade, deshalb ist hier ein kleiner “Bruch” im Text.. :) )
Sie redet kaum noch mit mir, gestern abend, als ich sie mehr oder weniger zufällig getroffen habe, kam sie noch nicht mal zu mir, um mich zu begrüßen, wie sie es sonst immer tut, nein, sie hat noch nicht mal “Hallo”, gesagt. Er hat mir “Abend!!” zugerufen, und dann sind die beiden weitergerannt. Selbst als ich sie noch mal angesprochen habe, kam nur ein kurzes “Ja, wir ham hier Getränke verkauft”, mehr nicht. Ich muss sagen, es enttäuscht mich wirklich. Und weh tut es auch. Ich gönne ihr ihre Beziehung, die Verliebtheit, das alles wirklich sehr, aber trotzdem muss sie mich doch nicht behandeln, als sei ich Luft, oder?

Nachgedacht. Habe mir überlegt, wie ich meine Probleme angehe. Beschlossen, die 4,5 km Laufen in Sport in einem halben Jahr zu schaffen. Beschlossen, abzunehmen. Habe währenddessen Waffelteig angerührt. Und mich über dieses Paradoxon geärgert. Mich gefragt, wie das gehen soll. Diät und Waffeln? Ich mag nicht mehr. Zwei habe ich gegessen. Mit Obstsalat. Und gerade, als ich heim kam, noch eine. Aber naja, das ging ja noch.

Nachdenken. Stelle fest, dass ich viel zu wenig getrunken habe. Dass die Party trotzdem gut war. Dass es beschissen ist, hier im Kaff zu wohnen, wo die letzte S-Bahn um 0:35 fährt. Dass Pärchen furchtbar sind.

Nachdenken. Ich wurde schon viel zu lange nicht mehr geküsst. Habe viel zu lange nicht mehr geküsst. Habe gestern erfahren, dass mein Ex-Freund seit unserer Trennung im letzten November inzwischen 4 Freundinnen hatte. Noch ein Paradoxon am heutigen Tag. Wenn ich überlege, wie unglücklich er war, am Boden zerstört, als ich mich von ihm getrennt habe, wie er von einer “zweiten Chance” geredet hat, mit Tränen in den Augen, dann finde ich das schon fast etwas armselig. Natürlich überwindet jeder eine Trennung irgendwann, etwas anderes würde ich niemandem wünschen, aber jetzt eine nach der anderen abzuschleppen, naja, ich muss sagen, irgendwie find ich das … nicht gerade toll. Was ich mir wegen der Trennung für Vorwürfe gemacht habe. Weil ich ihn nicht verletzen wollte. Das Gefühl hatte, am Bruch unserer Beziehung schuld zu sein. Wie ich mit mir gekämpft habe, mich kaputt gemacht habe, bis ich schließlich den letzten Schritt gegangen bin, und ihm gesagt habe, dass es so nicht weitergehen kann. Ich fühle mich - um ehrlich zu sein - verarscht. Ich meine, ich empfinde NICHTS mehr für ihn, wirklich, aber trotzdem fühle ich mich dadurch gedemütigt. Die erste “Neue” hatte er übrigens 4 Tage nach unserer Trennung. Wer’s braucht…

Und trotzdem. Langsam sehne ich mich nach dem Gefühl, mal jemanden zum Anlehnen zu haben. Bei dem ich mich fallen lassen kann. Sehne mich nach dem Gefühl, sinnlos und schweigend Arm in Arm auf dem Bett, oder der Wiese, oder meinetwegen auch dem Asphalt zu liegen, und die Sterne anzuschauen. Sehne mich nach Romantik, ja, verdammt noch mal, sehne mich nach einem ehrlichen, schönen Kuss.

Irgendwie passiert hier nichts mehr. Ich glaube, ich gehe wohl einfach ins Bett. In mein einsames, leeres, für eine Person viel zu großes Bett.[Verdammte trautig-nachdenkliche Einsamkeit!]Um morgen früh fröhlich aufstehen zu können, und mit Obstsalat in den Tag zu starten.

Gute Nacht